Prozess3

Art des Theaters: dramatisches Schauspiel

Premiere: 2008-12-20 Dauerzeit: 45 Min.
Drehbuch und Regie: Jan Molicki
Bühnenbild und Kostüme: Rachela und Jan Molicki; Tonbearbeitung: Jan Molicki
therapeutische Pflege: Rachela Molicka
pädagogische Pflege: Monika Stanaszek, Gabriela Pierek, Elwira Piatek
technische Pflege: Jan Molicki, Gabriel Molicki



Rollenbesetzung:
Marta Gierałt, Katarzyna Stawarz, Ireneusz Buchich de Divan, Piotr Chmielek, Piotr Dylikowski, Konrad Gastoł, Marcin Kardacz, Paweł Kudasiewicz, Tomasz Pachel, Krzysztof Rogala, Maciej Sokołowski
sowie: Rachela Molicka, Elwira Piątek, Monika Stanaszek, Gabriela Pierek, Gabriel Molicki, Jan Molicki

Das Schauspiel ist auf Grund des großartigen Romans von Franz Kafka, mit demselben Titel entstanden.


Wie können anonyme Stadt, Held, Gericht, Prozess und Urteil verstanden werden?

Es gibt viele Möglichkeiten, Roman und  Theaterstück zu ergründen. Da sind manche von ihnen:
- Das Schicksal von Josef K. kann fürs Schicksal des sich der Behörde – Ämtern und Institutionen  widersetzenden Menschen gehalten werden, die über ihn entscheidet. Der Streit zwischen dem Individuum und der allgegenwärtigen Behörde nennt man die kafkaeske Situation.
- Im Werk wurde die Einstellung des Beamten und Petenten genau geschrieben. Das ist die die Biographie von Franz Kafka betreffende Note, der als Beamter in der Versicherungsgesellschaft gearbeitet hat.
- Dem Roman kann der metaphysische Sinn, eine Art des Nachdenkens über die menschliche Existenz zugeschrieben werden: wir sind ratlos von oben bestimmten Rechten gegenüber; wir kommen zur Welt, wir sind zum Leben, zur Mühe und Entscheidungen einsam zu treffen sowie zum ohne Erklärung uns überraschenden Tod (im Werk ist das Urteil eine Metapher des Todes) verurteilt.
- Die oben gefasste Lebensgeschichte von Josef K. ist die Parabel des menschlichen Schicksals. Der Roman handelt vom unbekannten Dasein des Menschen, der entfremdet  und in der realen Welt verloren  sowie Gott gegenüber einsam ist.
- Es ist auch zu halten, dass der Roman das Beispiel der eigenartigen Gewissensprüfung des Haupthelden oder Beispiel seiner Bemühung darum, die Selbstbewusstsein zu erreichen, ist.